Was ist Einspritzdruck?

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Bei der Herstellung von Kunststoffspritzgussteilen spielen verschiedene Druckarten eine Rolle. Betrachten wir nun den Einspritz-, Nachdruck und Gegendruck. Für eine erfolgreiche Fertigung müssen Produktentwickler verstehen, wie das Kräftegleichgewicht die Teilequalität, die Produktivität und die Produktkosten beeinflusst.

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Was ist Einspritzdruck?

 

Eine hin- und hergehende Förderschnecke drückt geschmolzenes Harz in einen zu 95 % gefüllten Formhohlraum. Der Formschließdruck gleicht das Harz unter Berücksichtigung der Teilegröße und der Angussführung aus.

Warum brauche ich Gegendruck?

Durch den Gegendruck haben die Hochleistungsaussparungen der Kolbenschnecke mehr Zeit, die nächste Harzcharge gründlich zu vermischen.

Die Schneidwirkung der Rillen erhitzt das Harz und sorgt von Schuss zu Schuss für eine gleichbleibende Dichte. Die Rille trägt auch dazu bei, alle Masterbatch-Farbpigmente im Harz gründlich zu vermischen.
Der Prozesstechniker kontrolliert diesen Druck sowie andere Parameter, um eine Übermischung und Zersetzung des Harzes durch übermäßige Scherung zu verhindern.

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Was ist Druckhaltung?

 

Haltedruck oder Nachdruck ist erforderlich, um die letzten etwa 5 % des Formhohlraums zu füllen. Das Verfahren reduziert diesen Druck vom anfänglichen Einspritzdruck und hält ihn aus mehreren wichtigen Gründen länger.

Erstens muss der Auslass in der Form das Entweichen eingeschlossener Gase ermöglichen. Darüber hinaus hilft der Haltedruck dabei, dass sich die Moleküle im Harz ausrichten und ihre höchste Dichte erreichen. Drittens benötigen dünnwandige Teile des Teils ebenfalls Zeit zum Füllen. Schließlich sind Druckhaltung und gutes Werkzeugdesign entscheidend, um Spannungen im Teil abzubauen. Allerdings.

Eine weitere Einschränkung muss mit dem Haltedruck ausgeglichen werden. Der Prozess muss die Kavität schnell füllen, bevor das Tor „einfriert“ und mit ausgehärtetem Harz verstopft wird. Daher muss der Prozessingenieur diese Kräfte über einen Zeitraum, der von der Temperatur und den chemischen Eigenschaften des Kunststoffs abhängt, sorgfältig kalibrieren.

Was ist Gegendruck?

 

Der Gegendruck im Zylinder einer Spritzgießmaschine verhindert, dass die Schnecke in ihre Ausgangsposition zurückkehrt. Der Bediener erzeugt diesen Widerstand gezielt, indem er die Ventile der Maschine so steuert, dass die Rückflussrate der Hydraulikflüssigkeit in den Behälter begrenzt wird.

Ist eine schnellere Injektion immer besser?

 

Produktentwickler möchten häufig so viele Teile wie möglich herstellen, da dies die Arbeitskosten senkt, was bei großen Aufträgen ein wichtiger Aspekt ist. Einige Einschränkungen lassen sich jedoch nicht vermeiden.

Erstens gibt es bei leerer Kavität nur einen sehr geringen Strömungswiderstand, sodass die Kavität zu Beginn des Zyklus schnell und einfach gefüllt werden kann. Wenn die Kavität jedoch zu etwa 95 % gefüllt ist, kommt es zu einem plötzlichen Druckanstieg, der zu einem Überlauf oder vorzeitigem Öffnen der Form führen kann. Dies kann Ihre Teile und Ihre Maschine beschädigen. Um dies zu vermeiden, muss der Prozess den Einspritzdruck am sogenannten Umschaltpunkt kontrolliert reduzieren. In dieser Phase wechselt der Zyklus zum Nachdruck.

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Wie wirken sich diese Drücke auf Ihre Teile aus?

 

Sie möchten die Anzahl der pro Stunde eingespritzten Teile maximieren, um die Produktionskosten zu senken und natürlich Ihre Teile schneller auf den Markt zu bringen. Verantwortliche Prozesskontrolltechniker müssen jedoch mehrere Parameter innerhalb der Maschine sorgfältig ausbalancieren, um die Qualität zu kontrollieren und die Konsistenz von einem Zyklus zum nächsten sicherzustellen.

Wenn Sie mehr über die Funktionsweise dieses Prozesses erfahren, können Sie effektiver mit Ihren Lieferanten kommunizieren und gleichzeitig die Bedeutung eines guten Formendesigns unterstreichen. Erfahren Sie mehr, wenn Sie ein CAD-Design für ein kostenloses Angebot hochladen.

FAQ:

Der Einspritzdruck ist die Kraft, mit der die Kolbenschnecke geschmolzenes Harz in den Formhohlraum presst. Der Hohlraum wird zu etwa 95 % gefüllt, wobei der Schließdruck der Form der Harzkraft entgegenwirkt.

Der Gegendruck sorgt dafür, dass das Harz richtig gemischt wird und eine gleichbleibende Dichte behält. Er trägt außerdem dazu bei, die Pigmente während der Plastifizierungsphase der Schnecke gleichmäßig zu vermischen.

Der Nachdruck, auch Druckhaltung genannt, wird verwendet, um die letzten 5 % des Formhohlraums zu füllen. Er hilft, eingeschlossene Gase abzusaugen, die Harzdichte zu verbessern, dünnwandige Bereiche zu füllen und innere Spannungen im Teil abzubauen.

Bediener erzeugen durch Einstellen von Hydraulikventilen einen Gegendruck, der den Rückfluss der Hydraulikflüssigkeit begrenzt. Dieser Widerstand verlangsamt den Rücklauf der Schnecke und ermöglicht so eine bessere Harzmischung.

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